Red Bull Ring: Beeindruckende Performance der Piloten Clemens Schmid und Patrick Assenheimer trotz widrigster Umstände

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Am Sonntag vom Schlussrang nach gestrichenen Qualifikationszeiten noch auf den 20. Platz!
Dennoch ein rabenschwarzes Wochenende für den AutoArenA Mercedes-AMG GT3 am Red Bull Ring.

Donnerstag, 7. Juni 2018: Bruch einer Querlenkerschraube vorne rechts
Samstag, 9. Juni 2018: Bruch einer Querlenkerschraube hinten rechts im Qualifying
Sonntag, 10. Juni 2018: ein Teammitglied ging während des Parc Fermé an den Wagen. Disqualifikation, letzter Startplatz und Streichung aller Zeiten. Reifenpoker und grandiose Aufholjagd.

Dass der Red Bull Ring in diesem Jahr eine Herausforderung darstellen würde war klar. Dass am Samstag bei Patrick Assenheimer auf einer schnellen Qualifikationsrunde eine Schraube des Querlenkers brach, war jedoch sehr überraschend und ernüchternd. Trotz dieser schlechten Ausgangsposition legten Patrick Assenheimer und Clemens Schmid im AutoArenA AMG GT3 eine starke Rennperformance hin. Vom 31. Startplatz kämpfte sich das schwäbisch-österreichische Duo bis auf den 23. Schlussrang vor.
Der negative Höhepunkt folgte dann am Sonntag: Die Disqualifikation aufgrund eines Teamfehlers, da ein Teammitglied während des Parc Fermé ans Auto ging. Man konnte bei einsetzendem Regen zwar durch eine sehr gute Fahrerleistung beider Piloten vom letzten Startplatz 36. noch auf den 20. Platz vorfahren und das Rennen beenden, die eigenen Ansprüche lagen jedoch höher, daher saß die Enttäuschung tief.

Sowohl das Samstag- wie auch Sonntag-Rennen konnten die Fahrer des Callaway Competition-Teams Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz in der 600 PS starken Corvette C7 GT3 für sich entscheiden

Patrick Assenheimer: „Das war ein schwarzes Wochenende für uns, die Enttäuschung ist groß. Wir werden die Fehlerquellen genau analysieren, daraus lernen und beim nächsten Rennen wieder voll angreifen!“

Clemens Schmid: „Kaum Worte für die letzten Tage. Probleme mit den Bremsen, den Reifen. Obendrein technische Mängel. Dann eine Disqualifikation ob eines Fehlers außerhalb der Rennstrecke. Immerhin haben wir letztendlich 16 Plätze aufgeholt!“