Clemens Schmid

Motorsport

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“About Clemens”

Die Welt des Motorsports habe ich mit neun Jahren betreten. In Achenkirch habe ich meine erste Kart-Veranstaltung erlebt und war sofort Feuer und Flamme dafür. Nach einigem Zögern durfte ich ebenfalls Kart fahren. Statt einer Ski-Karriere, die für Österreich typischer gewesen wäre, habe ich an meinem Traum festgehalten – die Rennbahnen dieser Welt zu bezwingen. Heute ist es mein Traum, bei den 24 Stunden von Le Mans am Start zu stehen.

Karriere

2018:
GT3 Series

  • ADAC GT Masters
  • VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring

AutoArenA – HTP Motorsport / Mercedes-AMG GT3

2017:
GT3 Series

  • Blancpain GT Series / Sprint Cup
  • Endurance Cup (Langstrecke) / Pro Cup

I.S.R. racing / Audi R8 LMS

2016:
GT3 Series

  • Blancpain GT Series / Sprint Cup
  • Endurance Cup (Langstrecke) / Pro Cup

HTP Motorsport / Mercedes-AMG GT3

2015:
GT3 Series

  • Blancpain GT Series / Langstrecke / Pro-AM Cup
  • VLN / 24h Nürburgring – Nordschleife
  • ADAC GT Masters

HTP Motorsport / Bentley Continental GT3

2014:
Porsche GT3 Cup Challenge Middle East, 1. Platz
Porsche Carrera Cup Deutschland, Porsche Supercup, Lechner Racing, Porsche 911 GT3 Cup (991), 1. Platz

2013:
Porsche GT3 Cup Challenge Middle East
Porsche Supercup
Lechner Racing, Porsche 911 GT3 Cup (991), 2. Platz

2012:
Porsche GT3 Cup Challenge Middle East, Lechner Racing, Porsche 911 GT3 Cup (991), 1. Platz

2011:
Porsche GT3 Cup Challenge Middle East
Porsche Supercup
Lechner Racing, Porsche 911 GT3 Cup (997-2010), 3. Platz

2010:
ADAC GT Masters, SMS Seyffarth Motorsport, Porsche 911 GT3 Cup (997-2010)

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Clemens Schmid ist Rennfahrer aus Leidenschaft – ebenso wie sein großes Vorbild Jochen Rindt.

Mit Disziplin und Ehrgeiz erarbeitete er sich seit seinem Beginn im Profirennsport namhafte Cockpits und zahlreiche Erfolge. Sowohl im GT- als auch im Langstreckensport ist er aktiv und fuhr bereits auf zahlreichen Fabrikaten erfolgreiche Rennen. Ob Porsche 911 GT3, Mercedes AMG GT3, Audi R8 LMS oder Bentley Continental – Clemens Schmid ist ein Allrounder. Sein Traum ist es, einmal in einem LMP1-Fahrzeug bei den 24H Le Mans an den Start zu gehen.

Seit 2012 ist Clemens Schmid als Coach unterwegs.

Dank seiner zahlreichen Erfahrungen mit verschiedenen Fabrikaten auf den schönsten Rennstrecken der Welt ist er der ideale Coach, um das Beste aus seinem Fahrzeug herauszuholen, die Rundenzeiten zu optimieren und seine Fahrkünste konstant und messbar zu steigern. In intensiven Einzelcoachings betreut Sie Clemens Schmid persönlich und berät Sie in allen Bereichen zum Thema Motorsport. Termine für Einzelcoachings können Sie über das Kontaktformular anfragen.

Abseits der Rennstrecke ist Clemens Schmid ebenfalls motorsportlich unterwegs.

Während den Veranstaltungen ist Clemens Schmid Ansprechpartner für Journalisten, unter anderem exklusiv für Ferrari in Österreich, Deutschland und Italien. Auch Kundenevents begleitet der Österreicher und stellt die angesagtesten und exklusivsten Vertreter der Marke ausführlich vor. Außerdem betreut der Tiroler Probefahrtrouten, auf denen sich die zukünftigen Besitzer des neuen Modells einen ersten Eindruck vom neuen Gefährt machen.

 

Termine

11.04.2019 | Monza, Italien | Blancpain GT Series Endurance Cup
04.05.2019 | Brands Hatch, Großbritannien | Blancpain GT World Challenge Europe
11.05.2019 | Silverstone, Großbritannien | Blancpain GT Series Endurance Cup
31.05.2019 | Circuit Paul Ricard, Frankreich | Blancpain GT Series Endurance Cup
28.06.2019 | Misano, Italien | Blancpain GT World Challenge Europe
12.07.2019 | Zandvoort, Niederlande | Blancpain GT World Challenge Europe
25.07.2019 | Total 24 Hours of Spa, Belgien | Blancpain GT Series Endurance Cup
30.08.2019 | Nürburgring, Deutschland | Blancpain GT World Challenge Europe
06.09.2019 | Hungaroring, Ungarn | Blancpain GT World Challenge Europe
28.09.2019 | Barcelona, Spanien | Blancpain GT Series Endurance Cup

Biografie

Eine Person, die nie reist, ist wie ein Buch mit nur einer Seite.

Die ersten Gehversuche im Motorsport unternahm Clemens Schmid im Kart. 2000 fuhr er sein erstes Kartrennen und bewies mit Gesamtrang vier in seiner ersten vollen Saison in der Tiroler Rennkartserie Klasse Kids sein Potential.

Clemens Schmid arbeitete hart an seiner Performance, nahm an zahlreichen nationalen und internationalen Kartmeisterschaften teil, ehe das Team Unterberger Racing 2008 auf ihn aufmerksam wurde. 2009 trat er für die Mannschaft in der BMW 325 Challenge an und fuhr vier Saisonsiege ein.

2010 öffnete sich ein neues Kapitel für Schmid: Vier Saisons lang fuhr er mit Porsche in verschiedenen Rennserien und sammelte wertvolle Erfahrungen auf den diversen Rennstrecken der Welt. Mit Disziplin und Ehrgeiz steigerte der junge Tiroler sein Können und feierte in der Porsche GT3 Cup Challenge Middle East 2013/2014 den Meisterschaftstitel mit Lechner Motorsport.

Als Bentley Junior Driver im ADAC GT Masters, bei den 24h auf dem Nürburgring oder in Spa-Francorchamps 2015, als Mercedes AMG Performance Driver in der Blancpain GT Series 2016 sowie  im Audi R8 LMS in der Blancpain GT Series 2017 zeigte der Allrounder sein Potential, mit Fahrzeugen unterschiedlicher Fabrikate erfolgreich Rennen bestreiten zu können.

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12.06.2019
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Platz acht auf dem Circuit Paul Ricard

Mit dem Endresultat konnten wir beim dritten Lauf des Blancpain GT Series Endurance Cup in Le Castellet auf jeden Fall zufrieden sein. Platz acht ist ein gutes Ergebnis, vor allem weil es zu Beginn des Wochenendes weniger vielversprechend aussah.

Wir hatten unsere beiden Attempto Racing-Audi zunächst mit zwei unterschiedlichen Set-ups laufen. Daran haben wir in den Trainings viel gearbeitet, aber das alles nur mit mäßigem Erfolg. Wie sich in den Sessions zeigte, war unser Schwesterauto eindeutig passender abgestimmt. Im Qualifying landeten wir schlussendlich nur auf Rang 23 und entschieden uns, dass Set-up anzupassen.

Damit lief es dann im Rennen auch deutlich besser. Wir waren gut unterwegs, beim Boxenstopp haben wir aber viel Zeit verloren. Dort stand ein Konkurrent auf unserer Parkposition, was uns am Ende rund 30 Sekunden gekostet hat. Trotz dieses Zwischenfalls noch auf Rang acht zu landen, ist mit Sicherheit ein gutes Ergebnis – immerhin konnten wir eine Menge Plätze gutmachen.

Alles in allem war es also trotzdem ein guter Lauf. Wir waren über die Distanz hinweg konstant schnell und sind damit sicher gut vorbereitet für die 24 Stunden von Spa im Juli. Für mich steht allerdings als nächstes erstmal das Rennwochenende der Blancpain GT World Challenge Europe in Misano an.

21.05.2019
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Schwieriges Wochenende in Silverstone

Zum zweiten Blancpain GT Series Endurance Cup-Wochenende in Silverstone gibt es eigentlich nicht so viel zu sagen, zumindest nicht so viel Erfreuliches! Von Anfang an war es für uns in England sehr schwierig. Wir haben in den Trainings viel ausprobiert und am Auto gearbeitet, was sich für das Pre-Qualifying am Ende auch ausgezahlt hat. Mit Rang sechs konnten wir dort am Samstagabend eine gute Platzierung herausfahren.

Daran wollten wir am Sonntag eigentlich anknüpfen, aber das hat nur bedingt funktioniert. Ich konnte im Qualifying eine schnelle Zeit setzen, doch beim Versuch diese nochmal zu unterbieten, landete ich im Kies. Darüber hinaus musste die Session mit roter Flagge unterbrochen werden – die Rundenzeit war damit weg.

Somit mussten wir von ganz hinten ins Rennen starten, was natürlich alles andere als optimal war. Nick Foster griff auf dem Silverstone Circuit als Erster in Steuer und machte dort wirklich einen richtig starken Job. Von Rang 44 hatte er unseren Audi R8 LMS GT3 Evo bis auf Platz 22 nach vorn gebracht, bis ein Unfall all die Mühe zunichte gemacht hat. Damit war das Rennen vorbei, bevor ich überhaupt ins Auto gestiegen bin.

Jetzt bleibt uns nur, nach vorne zu schauen und in Paul Ricard wieder anzugreifen!

10.05.2019
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Erster Saisonlauf der Blancpain GT World Challenge Europe

Nach dem Auftakt des Blancpain GT Series Endurance Cup startete ich in Brands Hatch nun auch in die neue Saison der Blancpain GT World Challenge Europe. Trotz teils widriger Bedingungen blicken mein Teamkollege Kelvin van der Linde und ich mit den Rängen vier und fünf auf ein sehr positives Wochenende zurück.

Schon der erste Trainingstag war komplett verregnet, dennoch erarbeiteten das Team und ich uns ein gutes Setup. Am Samstag folgte dann das Qualifying für die beiden einstündigen Rennen. Es gab immer wieder Regenschauer und auch die Unterbrechungen haben nicht gerade geholfen. Dennoch bin ich mit meiner Runde und Startplatz sieben sehr zufrieden gewesen.

Am Sonntag standen dann beide Rennen im Abstand von wenigen Stunden auf dem Plan. Und nachdem wir im Regen am Vortag sehr gut unterwegs waren, haben uns auch die trockenen Bedingungen gut gelegen und wir waren konkurrenzfähig. In beiden Läufen verbesserten wir uns dann auf die Ränge fünf und vier. Mit den Ergebnissen sind wir zufrieden, auch wenn es im zweiten Rennen mit einem besseren Boxenstopp vielleicht noch zu einem Podium gereicht hätte.

Insgesamt war der Saisonauftakt sehr gelungen und sowohl im Sprint- als auch auf der Langstrecke waren wir schnell unterwegs. Darauf werden wir beim nächsten Endurance Cup-Event in Silverstone aufbauen.

24.04.2019
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Auftakt der Blancpain GT Series in Monza

Im italienischen Monza startete ich gemeinsam mit Attempto Racing in die neue Saison des Blancpain GT Series Endurance Cup. Aufgrund der Bedingungen und des Regens war es kein leichtes Rennen für uns, aber am Ende konnten wir mit Rang sieben einen soliden Auftakt verbuchen.

Vor allem am Anfang des Rennwochenendes hatten wir mit einigen Problemen zu kämpfen. Da lief es ganz und gar nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Da reichte es im Pre-Qualifying nur für Rang 24. Wir haben daraufhin aber viel ausprobiert und am Auto gearbeitet, um den Audi R8 LMS GT3 Evo besser an die Gegebenheiten anzupassen. Im Qualifying lief es für Kelvin van der Linde, Nick Foster und mich dann mit Gesamtrang sieben schon deutlich besser.

Auch im Rennen konnten wir uns stärker präsentieren, doch die Bedingungen waren alles andere als einfach. Mal hat es geregnet, dann hat es kurzzeitig aufgehört, dann setzte wieder Regen ein. Da war es schwierig, dich richtige Strategie zu wählen. Am Ende haben wir uns mit der Reifenwahl etwas verzockt. Statt Position sieben hätte es ansonsten auch ein Podestplatz werden können.

Im Großen und Ganzen war es aber kein schlechter Auftakt. Auf unserer Leistung können wir beim nächsten Endurance-Lauf in Silverstone auf jeden Fall aufbauen.

29.12.2018
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Podium in Abu Dhabi

Das Maximum herausgeholt – das trifft es wohl am besten! Mit Platz drei bei den 12 Stunden von Abu Dhabi gelang mir ein versöhnlicher Abschluss der Saison 2018. Zugleich war es für mich die Premiere im neuen Audi R8 LMS GT3.

Der Einsatz für Attempto Racing in Abu Dhabi kam kurzfristig zustande. Ich teilte mir den Wagen mit der #44 mit Sean Walkinshaw und Giorgio Roda. Auch wenn wir drei Fahrer unterschiedlicher hätten nicht sein können, waren wir schnell aufeinander eingespielt.

Im Qualifying fuhr ich die sechstschnellste Zeit (Platz 3 in der GT-Klasse). Weil jedoch die Zeiten aller Fahrer eines Fahrzeugs addiert wurden, gingen wir von Position zehn ins Rennen. Von da aus machten wir schnell Boden gut und konnten uns kontinuierlich nach vorn arbeiten.

Attempto Racing hat uns ein super Auto hingestellt, mit dem wir uns in der ersten Rennhälfte bis auf Rang 5 vorarbeiten konnten. Nach zwölf Stunden überquerten wir die Ziellinie schließlich auf Platz drei – mit weniger als einer Runde Rückstand auf die Sieger!

Wir haben auf dem Yas Marina Circuit alles gegeben und können stolz sein, mit einem Podesterfolg in die Winterpause zu gehen. Nun freue ich mich umso mehr auf die Saison 2019!

 

13.12.2018
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Saisonabschluss auf dem Yas Marina Circuit

Vom 13. bis 15. Dezember wartet das letzte Rennen des Jahres auf mich: In Abu Dhabi stehen die Gulf 12 Hours auf dem Plan. Gemeinsam mit Attempto Racing geht es in der GT3 Pro-Klasse an den Start. Meine Teamkollegen im Audi R8 LMS sind Sean Walkinshaw und Giorgio Roda.

Die Mannschaft von Attempto Racing kenne ich mittlerweile sehr gut. Gemeinsam haben wir 2018 unter anderem das 24-Stunden-Rennen in Spa bestritten. Und auch auf dem Yas Marina Circuit war ich schon 2017 für Attempto Racing unterwegs. Mit Platz 10 im Lamborghini Huracán GT3 konnten wir ein gutes Ergebnis erzielen. Aber dieses Resultat wollen wir in diesem Jahr natürlich toppen!

Das 12-Stunden-Rennen selbst ist dabei wirklich besonders. Der erste Teil des Laufes wird am Samstag bei Tageslicht, die zweiten sechs Stunden nach einer kurzen Pause unter Flutlicht ausgetragen. Umso mehr freue ich mich natürlich, mit der neuesten Version des Audi R8 LMS GT3 auf der Rennstrecke zu gehen!

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11.12.2018
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Spannende Saison mit AutoArenA Motorsport

2018 durfte ich für AutoArenA Motorsport sowohl im ADAC GT Masters als auch in der VLN Langstreckenmeisterschaft ins Steuer des Mercedes-AMG GT3 greifen. Gemeinsam haben wir eine Saison mit Höhen und Tiefen erlebt, das Highlight in diesem Jahr war dabei sicher das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

In Vorbereitung auf den Langstreckenklassiker ging ich gemeinsam mit Patrick Assenheimer in der VLN an den Start. Das Auftaktrennen sollte vor allem dazu dienen, dass Auto auf die Gegebenheiten der Nordschleife abzustimmen. Als einziges GT3-Team, welches auf Hankook-Reifen unterwegs war, war dies besonders wichtig. Am Ende konnten wir mit Rang acht im Qualifying und Position 14 im Rennen zufrieden sein – ein erfolgreicher Einstand in einem Feld von 24 GT3-Boliden. Mit Platz zwölf in unserer Klasse im zweiten Lauf konnten wir diese Leistung bestätigen und waren gut vorbereitet für das anstehende Rennen. Ein technischer Defekt machte dort aber alle guten Aussichten zunichte.

Die Saison im ADAC GT Masters glich einer Achterbahnfahrt. In dem wirklich stark besetzten Feld musste an jedem Wochenende alles passen, wenn man vorn landen wollte. Die ersten beiden Qualifyings des Jahres verliefen für Patrick und mich nicht nach Vorstellung: nur Rang 25 und 22. Doch in den Rennen konnten wir noch einige Plätze gutmachen und uns bis auf die Positionen 16 und 13 vorarbeiten – ein ordentlicher Einstand!

In Most und auf dem Red Bull Ring lief es dann leider nicht mehr so. Am Samstag mussten wir das Rennen im Autodrom Most wegen einer Kollision vorzeitig beenden. Mit Rang drei konnte ich im Qualifying am Sonntag eine tolle Ausgangsposition sichern, doch aufgrund einer Strafe mussten wir vom 13. Platz ins Rennen gehen. Ein turbulenter Lauf mit vielen Berührungen endete dann nur auf Rang 22. In Österreich hatten wir sogar noch mehr Pech. Beide Rennen mussten wir aufgrund von technischen Schwierigkeiten vom hinteren Feld aus in Angriff nehmen. Zwar konnten wir uns jeweils noch an die Top-20 heranarbeiten, doch unser Anspruch lag eigentlich höher.

Dennoch muss ich mich bei meinem Team HTP Motorsport für die tolle Arbeit in dieser Saison bedanken. Wir haben an jedem Wochenende unser Bestes gegeben und immer bis zum Schluss gekämpft.

29.07.2018
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Mit Attempto Racing bei den 24 Stunden von Spa

In Spa-Francorchamps stand für mich das härteste GT3-Rennen der Welt auf dem Programm. Im mit 63 Konkurrenten stark besetzten Feld war das Wochenende für mich und meine Teamkollegen im Audi R8 LMS von Attempto Racing wirklich kein einfaches.

Nach unserem gelungenen Test auf dem Kurs in Belgien waren wir ziemlich zuversichtlich für das Wochenende. Rang 22 im Qualifying war zunächst eine solide Ausgangsbasis für das Rennen, auch wenn es damit knapp nicht für die Superpole gereicht hat. In 24 Stunden lässt sich jedoch immer noch einiges an Boden gutmachen und das war unser Ziel!

Doch im Rennen sollte es dann für mich und meine Teamkollegen Pierre Kaffer und Kim Luis Schramm nicht weiter nach vorn gehen. Über die 24 Stunden hinweg war es nicht einfach auf der Strecke. Viele Gelb- und Safety-Car-Phasen sowie ein Rennabbruch mit anschließendem Re-Start ließen keine umfangreiche Aufholjagd zu. Mit Platz 24 in diesem wirklich starken Feld können wir dennoch zufrieden sein.

Ich möchte mich daher bei der gesamten Crew von Attempto Racing für die tolle Arbeit bedanken. Sie haben mir wirklich ein sehr gutes Auto hingestellt und alles gegeben. Auch meine Teamkollegen haben einen super Job gemacht und das Beste aus sich herausgeholt!

13.05.2018
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Vorzeitiges Aus auf dem Nürburgring

Vom 11. bis 13. Mai stand für mich das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an. Leider konnten wir unsere starke Leistung aus der Qualifikation im Rennen nicht mit einem guten Ergebnis belohnen. Wegen technischer Probleme und schlechter Witterungsbedingungen mussten wir den Mercedes AMG GT3 vorzeitig abstellen.

Der Start in das Wochenende sah eigentlich recht gut aus: Wir konnten uns einen Platz im hart umkämpften Qualifying der Top-30 sichern und am Ende von Rang 16 in das Rennen gehen. Vor allem bei den schwierigen Wetterverhältnissen und dem Regen war es aber nicht leicht, die verlorene Zeit wiederaufzuholen. Wir hatten zuvor zwei längere Reparaturphasen, die uns viele Runden gekostet haben. Bei kühlen Temperaturen konnten wir schnell sein, wie wir in der Qualifikation und auch am Abend gezeigt haben. Ansonsten war es wirklich schwierig für uns, Boden gutzumachen.

Nach 13 Stunden hat das Team dann entschieden, dass wir das Fahrzeug aus Sicherheitsgründen abstellen. Nach dem wir mit einer gebrochenen Spurstange kämpfen mussten und ein Rad verloren hatten, war das bei diesem Starkregen einfach ein zu großes Risiko.

Trotzdem muss ich mich bei meinem Team für das Wochenende bedanken. Sie haben eine tolle Arbeit geleistet. Außerdem war die Stimmung in der Mannschaft und der Teamspirit einfach super. Die 24 Stunden auf dem Nürburgring sind einfach immer etwas Besonderes und ich bin froh, dabei gewesen zu sein.

Nun gilt es aber, auf die nächsten Aufgaben zu schauen. Für die weiteren VLN-Läufe konnten wir vom Wochenende viel lernen und einiges Positives mitnehmen. Doch bevor wir dort weitermachen, geht es für mich zunächst auf den Red Bull Ring. Dort starte ich erneut im ADAC GT Masters.

28.11.2017
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Podiumspremiere in der Blancpain-Serie

Im Sprint Cup habe ich in diesem Jahr mein erstes Podium in der Blancpain GT Series gefeiert. Ein fantastisches Wochenende, an dem wir nach den schwierigen ersten Rennen endlich einmal zeigen konnten, dass wir vorn mitfahren können.

Zu Beginn der Saison 2017 bin ich zu I.S.R gewechselt, um gemeinsam mit Filip Salaquarda die Blancpain GT Series zu bestreiten. Meine Premiere im Audi war der Saisonauftakt in Misano. Ich habe mich auf Anhieb im Fahrzeug wohlgefühlt und so gelang es uns, im Qualirennen mit Rang zehn gleich den ersten Punkt der Saison zu sichern.

Das Sonntagsrennen sowie die Läufe in Brands Hatch hingegen liefen überhaupt nicht nach unseren Vorstellungen. Zweimal außerhalb der Punkte und einmal in der ersten Runde im Kies ist nicht das, was wir uns vorgestellt hatten.

Beim Wochenende in Zolder ist dann der Knoten geplatzt und bereits beim Training waren wir ganz vorn mit dabei. Im Qualifying gab es mit Startplatz zwölf einen kleinen Dämpfer, aber davon hatten wir uns nicht entmutigen lassen. In einem tollen Rennen mit einer unglaublichen Aufholjagd sind wir am Ende auf der vierten Position ins Ziel gekommen und haben uns somit eine solide Ausgangslage für das Hauptrennen gesichert.

Am Sonntag haben wir haben dort weitergemacht, wo wir am Samstag aufgehört hatten. Ich habe den Start übernommen und mich bis zum Fahrerwechsel bis auf Platz eins nach vorne gearbeitet und das Rennen angeführt. Leider haben wir beim Stopp etwas Zeit auf die Konkurrenz einbüßen müssen und Filip kam als Zweiter zurück auf die Strecke und hielt diese Position bis ins Ziel.

Das erste Podium, zwei Top-5-Platzierungen und viele Punkte für die Meisterschaft. Ein perfektes Wochenende für mich und das gesamte Team. Die fehlerfreie Arbeit aller Beteiligten hat sich ausgezahlt und wir haben endlich einmal bewiesen, dass wir in dieser hart umkämpften Serie ganz vorne mitfahren können.

30.07.2017
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Früher Ausfall beim 24-Stunden-Rennen in Spa

Das erste 24-Stunden-Rennen im Audi war für mich leider schneller vorbei als erhofft. Aufgrund eines technischen Defekts mussten wir das Fahrzeug bereits nach knapp fünf Stunden abstellen. Dabei begann das Wochenende sehr vielversprechend und auch im Rennen waren wir schnell unterwegs.

Nachdem ich 2016 die schnellste Runde der Superpole gefahren bin, habe ich mir für meinen dritten Auftritt beim Langstreckenklassiker in den Ardennen natürlich viel vorgenommen. Gemeinsam mit meinen Teamkollegen Filip Salaquarda und Filipe Albuquerque und der Mannschaft von I.S.R hatten wir alle Voraussetzungen für ein erfolgreiches Wochenende.

Mit über 60 Fahrzeugen war das Starterfeld wie gewohnt stark besetzt. Doch wir kamen in unserem neuen schwarzen Look gut zurecht und fuhren von Beginn an richtig schnelle Zeiten. Im Pre-Qualifying konnten wir auf Rang vier landen. Im Qualifying machten wir so weiter und sicherten uns einen der Startplätze für die Superpole.

Am Freitagnachmittag war es dann an mir, unser Fahrzeug in der Superpole zu pilotieren. Wie erwartet war es sehr eng, doch mit Startplatz neun und gerade einmal 0,6 Sekunden Rückstand auf die Pole-Position war ich sehr zufrieden mit meiner Leistung und unserer Ausgangsposition für das anstehende Rennen.

Am Samstag ging es dann endlich los. Filipe Albuquerque hat den Start übernommen, bevor ich für den zweiten Stint ins Auto stieg. Nach drei Stunden hatte ich soweit zur Spitze des Feldes aufgeschlossen, dass wir in Schlagdistanz lagen. Es sah alles sehr gut aus, doch leider lief alles anders als erwartet. Kurz nachdem ich das Auto beim Stopp übergeben hatte, mussten wir das Fahrzeug wegen eines technischen Defekts zurückziehen.

Das war natürlich sehr schade, denn ich bin mir sicher, dass wir ohne dieses Problem um die vorderen Positionen gekämpft hätten. Aber das ist Motorsport. Nun heißt es, das Positive aus diesem Wochenende mitnehmen und nach vorne schauen.

22.07.2017
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Fehlendes Rennglück im Endurance Cup

Die Saison im Endurance Cup lief eigentlich nicht schlecht, auch wenn unsere Ergebnisse das nicht gerade vermuten lassen. Mit etwas mehr Glück hier, und etwas weniger Pech da, hätte unser Name mit Sicherheit weiter oben in der Ergebnisliste gestanden. Aber so war es leider nicht und wir sind trotz guter Leistungen meist leer ausgegangen.

Gleich beim Saisonauftakt in Monza bekamen wir das zu spüren. Die Trainingssessions verliefen wirklich super. Im Freien Training sicherte uns meine schnellste Runde Platz eins von 52 Fahrzeugen. Im Qualifying durfte ich mich mit Filip Salaquarda und Frank Stippler über Rang zwölf freuen. Bei 32 Fahrzeugen innerhalb einer Sekunde eine sehr gute Ausgangsposition.

Frank ging als Startfahrer ins Rennen und konnte zum Glück dem großen Startcrash ausweichen und das Auto unbeschadet durch die erste Runde bringen. Wir arbeiteten uns immer weiter nach vorn und als ich für die letzte Rennstunde ins Auto stieg, waren wir bereits auf Podiumskurs. In meinem Stint gelang es mir, auf der Strecke noch einen weiteren Gegner zu überholen. Somit lagen wir kurz vor Ende des Rennens auf einem starken zweiten Platz. Doch fünf Minuten vor dem Fallen der Zielflagge beendete ein Reifenschaden unser Lauf – damit war der Podiumsplatz leider dahin.

Silverstone ein paar Wochen später war absolut nicht unser Wochenende. Bei der Generalprobe für die 24 Stunden von Spa auf dem Circuit Paul Ricard folgten dann endlich unsere ersten Meisterschaftspunkte im Endurance Cup – auch wenn es zunächst nicht danach aussah. Im Qualifying gelang uns nur ein 28. Startplatz, eine Durchfahrtsstrafe ließ uns im Rennen bis auf Rang 44 zurückfallen. Doch wir konnten uns mir einer starken Vorstellung zurückkämpfen und die Ziellinie als Siebte überqueren.

Wir haben im Laufe des Rennens mehr als 37 Plätze gutgemacht und uns aus einer aussichtlosen Position mit einer fehlerfreien Leistung wieder in die Top-10 zurückgekämpft. Damit konnten wir auf jeden Fall zufrieden sein und ich mich über einen versöhnlichen Abschluss freuen.

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